Nicht jeder Tschurtsch ist ein Tschurtsch!

Gnesau

GNESAU - ein Dorf mit rund 1200 Einwohnern – liegt auf knapp 1000 m Seehöhe im oberen Gurktal und ist eine der 17 Holzstraßengemeinden Mittelkärntens. In dieser waldreichen Gegend lebten naturgemäß die Leute schon immer von und mit Holz und dessen verarbeitenden Betrieben. Hier stehen auch noch viele alte Bauernhäuser aus Holz im wunderschönen Original-Kärntner-Baustil. Das Holz ist in vielfältigster Weise zum Einsatz gekommen und hat den Menschen durch die Abhängigkeit in der Arbeit und im kulturellen Leben geprägt.

Viele Gegenstände – von Kinderspielzeug, Werkzeug, Geräte, Gebrauchsgegenstände, Musikinstrumente bis hin zum Baustoff – wären ohne Holz undenkbar.

Das Holz-Museum befindet sich in einem Stadel, dessen historische Bausubstanz mindestens 300 Jahre alt ist und liegt direkt an der B95 im Ortsteil Weißenbach – Gnesau.

Bruno Marktl, der Betreiber dieses Museums, ist nicht nur einer, der vom universellsten Stoff den es gibt, überzeugt ist, sondern sich auch in künstlerischer Weise damit auseinandersetzt.
Sein Vater war Wagnermeister und hat in diesem Gebäude eine Wagnerei betrieben. Einige Stücke aus dieser Zeit sind Gott sei Dank noch erhalten geblieben.
Seit frühester Jugend verbrachte Bruno Marktl seine Freizeit am liebsten in der Werkstatt, wo er gebastelt, repariert und auch kunstvolle Exponate gefertigt und so seine kreative Ader ausgelebt hat. Vielleicht haben sich die Gene bemerkbar gemacht – sein Großonkel Fritz Marktl war zur Zeit der Hochblüte der Wiener Sezession ein berühmter Bildhauer und Elfenbeinschnitzer in Wien. Der Museumsgast spürt auch, dass das Herzblut des Betreibers im wahrsten Sinne einfließt, wenn er mit Begeisterung und Idealismus jedes Stück erklärt.

Museum

Die Museumsräume sind stufenlos also barrierefrei und behindertengerecht über die Stadelbrücke erreichbar.
Räumlich getrennt besteht das Museum aus folgenden Schwerpunkten:

Auch im Freien gibt es noch einige Sehenswürdigkeiten aus Holz wie z.B.zwei interessante Sonnenuhren usw.


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